Bisherige Veranstaltungen
Fachsymposium am 27. März 2015 in Wildau
Systembrüche durch Struktur-Innovationen – Bedrohung oder Chance?

Struktur-Innovationen bringen unsere Lebens- und Berufswelt durcheinander. Sie führen zu Brüchen in etablierten Systemen. Eingeführte Lösungen, Abläufe und Gewohnheiten ändern sich und verlieren an Wert. Beispiele für Struktur-Innovationen sind: das Internet, die deutsche Energiewende oder auch neue Mobilitätskonzepte. Betroffen davon können alle sein: die Wissenschaft, die Wirtschaft, die Gesellschaft – und mit ihr jeder einzelne von uns. Wir sind bemüht, derartige Systembrüche möglichst zu vermeiden, mindestens aber zu begrenzen oder im Ablauf eng zu kontrollieren.

Warum? Ist die Angst, Systemgrenzen zu überschreiten, größer als der Mut, neue Chancen zuzulassen? Birgt nicht jedes Risiko auch Chancen in sich? Diese und angrenzende Fragen wollen wir in unserem Symposium aus einigen ausgewählten Blickwinkeln beleuchten.

Programm

Begrüßung: Prof. Dr. László Ungvári, Präsident TH Wildau und Raik Uhlmann, Director und Steuerberater, PwC

Impulsvorträge

Hans-Peter Hiepe, Leiter des Referates „Regionale Innovationsinitiativen; Neue Länder“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung
„Ist unser Innovationssystem und seine öffentliche Förderung auf Systembrüche vorbereitet?“

Bernd Dubberstein, Vorstandsvorsitzender e.dis AG
„Herausforderungen an den Netzbetrieb bei der deutschen Energiewende“

Dr.-Ing. Lars Richter, PwC
„Struktur-Innovationen schaffen wirtschaftliche Risiken – Wege zu ihrer Bewältigung“

Moderation: Prof. Dr. Klaus-P. Schulze, Vorstandsvorsitzender IIF

Schlusswort: Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg